Frohes Neues

Hallo Leute,
wir melden uns zurück im Jahre 2012 und schauen auf das vorherige Jahr. Revolutionäre Bewegungen in Nordafrika, Occupy, Euro-Krise, Fukushima. 2011 war politisch hoch spannend, es gab viel zu bereden und viel zu tun.
2012 wird mindestens eine genau so aufregende politische Landschaft bieten.
Und wir wollen etwas außergewöhnlich in das neue Jahr starten.
Wir laden euch alle zu einem Treffen ein in dem ihr sehen könnt, wer solid ist, was solid macht und wie wir arbeiten.
Wir laden euch alle zu einem Schnuppertreffen, einer offenen Runde, am 19.1. um 18h in die Hoffmannstr. 4 ein.
Hier könnt ihr ganz unverbindlich mit uns ins Gespräch kommen.
Hier könnt ihr euch über unsere Themen und unsere Struktur informieren und politische junge Menschen kennen lernen.

Wir freuen uns auf euch

solid

Landesmitgliederversammlung

Es ist wieder soweit – vom 16.09-18.09 findet unsere diesjährige Hauptlandesmitgliederversammlung (LMV) statt.

Als Motto haben wir für diese Landesmitgliederversammlung das Thema „Basisdemokratie“ gewählt. In einem interessanten Workshop soll es nicht nur darum gehen, was „Basisdemokratie“ für uns ist bzw. sein könnte. Wir wollen auch versuchen durch ausgiebige Diskussion eine basisdemokratische Struktur zu konstruieren. Es stehen mehrere Texte unterstützend bereit um auch aus anderen Blickwinkeln das Thema betrachten zu können. Ziel soll es nicht sein, eine fertige Definition zu präsentieren sondern gemeinsam eine Definition zu erarbeiten. Denn so unterschiedlich die Betrachtungsweisen auch sind, eines ist immer vertreten: Basisdemokratie bedeutet Mitwirken!

Neben den Inhalten wird es aber auch Wahlen, Anträge und Berichte aus Ortsgruppen, der Landes- und Bundesebene geben.

Zur Anmeldung: http://www.solid-hessen.de

Kein Werben fürs Sterben in der Arbeitsagentur – Protestaktion am internationalen Antikriegstag

Am 1. September 2011 ist der internationaler Antikriegstag. Damit wird an
den Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall Nazideutschlands auf Polen am 1.
September 1939 erinnert. Dieser Tag soll eine Mahnung an die Toten zweier Weltkriege
sein und den politischen Willen „Nie wieder Krieg!“ zum Ausdruck bringen.

Ausgerechnet an diesem Tag führt die Bundeswehr im Bildungszentrum der Agentur für Arbeit
Darmstadt eine Informationsveranstaltung zu Unteroffizierslaufbahn und freiwilligem
Wehrdienst durch.

Wir protestieren gegen diese Rekrutierung von jungen Menschen, denn der
Soldatenberuf ist nicht mit zivilen Berufen vergleichbar!

Die Bundeswehr hat sich zu einer „Armee im Einsatz“, zu einer Interventionsarmee
entwickelt, die, wie es die aktuellen verteidigungspolitischen Richtlinien der
Bundesregierung formulieren: „…einen freien und ungehinderten Welthandel
sowie den freien Zugang zur Hohen See und zu natürlichen Ressourcen ermöglichen soll.“

Was Krieg wirklich heißt und wie sich moderne Kriege auf die Zivilbevölkerung, aber
auch auf Soldaten auswirken, das zeigen Informationsveranstaltungen der
Bundeswehr nicht. Ganz im Gegenteil.

Der Krieg in Afghanistan wird für viele zukünftige Rekruten der Einsatzort
sein, denn als Zeitsoldat verpflichtet man sich zu einem Jahr Kriegseinsatz. Wir fühlen uns
hingegen der Losung verpflichtet, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen
darf!

Mit dem Wegfall der Wehrpflicht konkurriert die Bundeswehr nunmehr verstärkt
mit der Wirtschaft um Nachwuchs. Die Zukunftsangst vieler junger Menschen keinen
Ausbildungsplatz oder keine Arbeit zu finden und die damit einhergehende
Furcht in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder gar in Hartz IV zu landen ist der
Nährboden auf dem die Bundeswehr ihr obszönes Rekrutierungsgeschäft betreibt.
Deshalb lautet unser Motto: KEIN WERBEN FÜRS STERBEN!

Unser Protest wird am 1. September um 14.00 Uhr vor dem
Berufsinformationszentrum (BIZ) der
Agentur für Arbeit Darmstadt (Groß-Gerauer-Weg 7) beginnen.

Nie wieder Krieg!

DGB-Jugend Südhessen – DGB-Stadtverband Darmstadt – DFK-VK Darmstadt – DIE
LINKE. Darmstadt -GALIDA (Gewerkschaftliche Arbeitsloseninitiative Darmstadt) – Komitee für
freie Bildung –linksjugend.[´solid] Darmstadt – ver.di-Erwerblosenausschuss Südhessen -
ver.di-Jugend Südhessen

Weg mit dem Abschiebeknast!

Weg mit dem Abschiebeknast!
Demo und Festival am 3.9.2011 in Ingelheim (bei Mainz)
Beginn: 14 Uhr, Ingelheim, Bahnhof

Wir, das Aktionsbündnis „Abschiebehaft abschaffen!“ rufen auf zu einer Demonstration gegen das Abschiebegefängnis in Ingelheim am Samstag, den 3. September 2011 und im Anschluss daran zu einem antirassistischen Festival vor den Mauern des Knastes.

„INTEGRATION“ – IN BETON GEGOSSEN

Seit 2001 existiert der Ingelheimer Abschiebeknast, in dem Flüchtlinge eingesperrt werden, die abgeschoben werden sollen, um zu verhindern, dass sie untertauchen und um sie psychisch zu zermürben. Erfolgt eine Abschiebung nicht direkt – etwa, weil wichtige Papiere fehlen – werden die Flüchtlinge in solchen Anstalten bis zu 18 Monaten inhaftiert.

Beim Ingelheimer Abschiebegefängnis handelt es sich um einen Hochsicherheitstrakt. Das heißt, die Gefangenen werden wie Schwerkriminelle behandelt. Dadurch soll nach außen der Eindruck vermittelt werden, diese Menschen seien gefährlich. Den Gefangenen gegenüber dient die Abschiebehaft der Repression und Abschreckung. Die Inhaftierten sind in kleinen Zellen untergebracht und haben am Tag nur eine Stunde lang die Möglichkeit, sich im Innenhof des Gefängnisses aufzuhalten. Nachdem sie unter Einsatz ihres Lebens Europa erreicht haben, werden sie hier nicht etwa unterstützt, sondern isoliert, ausgegrenzt und zurückgewiesen. Aufgrund der drohenden Abschiebung gibt es praktisch monatlich bundesweit zahlreiche Suizidversuche und Suizide in Abschiebegefängnissen!

Die Abschiebung ist das repressivste Instrument gegen Flüchtlinge und andere Migrant/innen. Sie soll Menschen, die auf einer gefährlichen Flucht ihr Leben riskierten, um hier Schutz oder schlicht ein besseres Leben zu finden, zeigen: „Ihr seid hier nicht erwünscht“.

ABSCHIEBEHAFT ABSCHAFFEN!

Die staatliche Bekämpfung hilfesuchender Menschen, die mit den Abschiebeknästen ihre stärkste Ausprägung findet, muss ein Ende haben! Schluss mit dem Rassismus!

Wir fordern die ersatzlose Schließung des Abschiebegefängnisses. Die Inhaftierten sollen freigelassen werden! Sie sollen ein Leben in Würde und Freiheit führen können und auf keinen Fall in einer JVA oder einem anderen Gefängnis eingesperrt werden!

Mit der Schließung des Trierer „Ausreisezentrums“ (einer Abschiebeeinrichtung für Flüchtlinge, deren Identität als ungeklärt gilt), ist ein erster wichtiger Schritt getan. Als nächstes muss der Abschiebeknast fallen. Wir rufen euch daher alle dazu auf, unser Anliegen tatkräftig zu unterstützen und euch am 3. September an unserer Demo gegen den Knast zu beteiligen.

Wir setzen uns ein für eine solidarische Gesellschaft, in der Platz ist für alle Menschen. Globale Bewegungsfreiheit, ein selbstbestimmtes Leben, freie Teilhabe an allen Lebensbereichen und gleiche Rechte für alle sind unsere Perspektive!

Antirassistisches Festival vor den Mauern des Abschiebeknastes

Im Anschluss an die Demo findet ein Festival mit dem Musiker und Aktivisten Heinz Ratz und zahlreichen anderen Künstlerinnen und Künstlern in Ingelheim statt. Auch dazu möchten wir euch herzlich einladen. Heinz Ratz hat sich auf seiner Tour der 1000 Brücken immer wieder für die Rechte von Flüchtlingen eingesetzt und vor Knästen und Flüchtlingslagern gegen ihre Ausgrenzung gespielt.

Lasst uns auch der neuen Landesregierung zeigen, dass wir die Menschen im Knast nicht allein lassen und uns für ihre Freiheit einsetzen! Lasst uns unsere Solidarität mit ihnen zeigen!

Infostand der Solid auf dem Sommerfest der Linken

Am Sonntag, 21.8.2011 von 14.00 bis 18:00 auf dem Kantplatz.

Auch wir sind vertreten mit einem Infostand. Lernt uns kennen, schaut vorbei ;)

Eure Solid Darmstadt

Wir lassen uns von Terror nicht einschüchtern

Die Linksjugend [’solid] ist Mitglied des Europäisches Netzwerk der demokratischen jungen Linken, kurz ENDYL. Zu den tragischen Vorfällen in Norwegen wollen wir hier die ENDYL-Erklärung dokumentieren und uns anschließen:

European Network of Democratic Young Left: We are not intimidated by terror

The European Network of Democratic Young Left (ENDYL) are deeply shocked by the terrorist attacks of Oslo and Utøya on July 22nd. We wish to express our sincere solidarity to AUF and the Norwegian people. ENDYL condemns these incomprehensible and barbaric acts of violence as an attack against democracy itself.

Political youth organisations are a way for young people to change the world and stand for something they believe in. It is very appalling to see that the terrorist who attacked the youth in Utøya is a right-wing religious fanatic. The AUF works against right-wing extremism, racism and fascism locally and globally.